Achtung, es brennt!

Wenn Antitranspirant brennt - Nutzung bei empfindlicher Haut

Für viele Menschen sind Deodorants und Antitranspirante unverzichtbare Helfer des Alltags, um lästige Schweißflecken und unangenehmen Körpergeruch in Schach zu halten. Allerdings enthalten viele schweißhemmende Produkte Stoffe, die besonders bei Menschen mit empfindlicher Haut zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Brennen und Jucken führen können. Besonders problematisch wird es für Personen, die zusätzlich unter starker Schweißproduktion leiden und somit mehr als andere auf ein wirksames Mittel zur Schweißbekämpfung angewiesen sind. Warum das so ist und welche Möglichkeiten es gibt, darum soll es im Folgenden gehen.

Die Achseln – Problemzonen der Schweißbekämpfung

Der Bereich unter den Achseln gehört zu den empfindlichsten Körperstellen überhaupt. Das liegt zum einen daran, dass die Haut an dieser Stelle sehr dünn ist. Zum anderen sorgen der ständige Haut-an-Haut-Kontakt und die häufige Reibung noch für eine zusätzliche Reizung und Beanspruchung. Leider gehören die Achselhöhlen auch zu den Körperstellen mit einer besonders hohen Anzahl an Schweißdrüsen. Aufgrund des schon angesprochenen ständigen Hautkontakts kann der Schweiß hier aber schlechter verdunsten als anderswo. So verwundert es nicht, dass Deodorants und Antitranspirante hauptsächlich für die Verwendung unter den Achseln gedacht und gemacht sind. Jedoch enthalten die handelsüblichen Schweißhemmer oft hautreizende Stoffe, die für gesunde, unbeschädigte Haut zwar kein Problem darstellen, für Menschen mit empfindlicher Haut allerdings zur echten Herausforderung werden.

Rasieren – Die zusätzliche Belastung

Die meisten Frauen und immer mehr Männer können sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen, mit unrasierten Achseln herumzulaufen. Allerdings ist das regelmäßige Rasieren ein Faktor, der die empfindliche Haut dort zusätzlich reizt. Auch wenn man es nicht sieht: Jede Rasur fügt der Haut winzige Verletzungen zu. Wird nun direkt nach dem Rasieren ein Deodorant aufgetragen, kann das sogar bei normaler, unempfindlicher Haut schmerzhaftes Brennen und Hautirritationen zur Folge haben, besonders dann, wenn Alkohol als Inhaltsstoff im Spiel ist. Um die Achselrasur so hautschonend wie möglich zu gestalten, sollten die folgenden Tipps beachtet werden:

  • Rasieren Sie Ihre Haut nicht trocken! Waschen Sie stattdessen vorher Ihre Achseln gründlich mit einer milden Waschlotion. Damit entfernen Sie Schmutz und Bakterien, die sonst in die durch die Rasur entstandenen Verletzungen eindringen und zu Entzündungen führen können.
  • Unter normalen Umständen empfiehlt sich die Benutzung eines Rasierschaums, da er Haut und Härchen noch einmal zusätzlich weichmacht und somit die Rasur vereinfacht. Allerdings vertragen viele Menschen mit empfindlicher Haut handelsüblichen Rasierschaum nicht besonders gut. Das Brennen wird dann eher verstärkt, anstatt gemildert. Spezielle Rasierschäume für empfindliche Haut können hier Abhilfe schaffen.
  • Tragen Sie nach der Rasur eine reichhaltige Creme oder ein Hautöl auf. Besonders geeignet sind hautberuhigende und pflegende Stoffe wie beispielsweise Aloe Vera.
  • Lassen Sie ausreichend Zeit zwischen der Rasur und der Benutzung eines Deos oder Antitranspirants verstreichen. Rasieren Sie sich z.B. abends vor dem Zubettgehen. Bei Menschen mit besonders empfindlicher Haut empfehlen sich sogar Wartezeiten von bis zu 24h.
  • Vermeiden Sie nach der Rasur hautenge Kleidung, die genau an der Achselhöhle anliegt und die Haut noch zusätzlich reizt.

Schweißbekämpfung bei empfindlicher Haut

Die typischen Inhaltsstoffe, auf die empfindliche Haut sensibel reagiert, sind Alkohol, Parfüm sowie Farb- und Konservierungsstoffe. Auch Aluminiumchlorid kann bei sensibler Haut reizend wirken. Die möglichen Folgen sind schmerzhaftes Brennen, Jucken, Rötungen und Hautirritationen bis hin zu Entzündungen. Oft werden von Betroffenen ganze Produktpaletten durchprobiert in der Hoffnung, ein hautverträgliches Deodorant zu finden. Und doch bleibt vielen meist nichts anderes übrig, als auf Antitranspirante zu verzichten. Gerade für Menschen mit starker Schweißproduktion bedeutet das eine nicht unerhebliche Einbuße von Lebensqualität. Wer mit den salzigen Bächen nicht leben will oder kann, dem bleiben meist nur teure und unangenehme Verfahren wie Botox-Behandlungen oder eine Operation.

Auch KaSa Deo kann bei Menschen mit sehr empfindlicher Haut zu Brennen und Hautirritationen führen. Um ihnen dennoch den Gebrauch von unserem Antitranspirant zu ermöglichen, haben wir eine spezielle hochwertige Pflegecreme entwickelt. Wenn sie nach der Benutzung von KaSa Deo aufgetragen wird, beeinträchtigt sie die Wirkung des Deos in keinster Weise, pflegt und beruhigt die Haut aber effektiv und verhindert so unangenehme Hautirritationen wie Juckreiz und Brennen. Bei sehr empfindlichen Hauttypen sollte die Rasur 24 Stunden vor und nach der Rasur liegen.

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